Viele Jahre passierte auf dem ehemaligen Betriebsgelände eines Baustoffhandels an der Teichnitzer Straße 13 in Bautzen nichts. Das Gelände verwilderte, immer wieder kam es zu Brandstiftung und Vandalismus. Bis wir, eine Gruppe junger Bautznerinnen und Bautzner vor etwa vier Jahren das Gelände für uns entdeckten und es zu neuen Leben erweckten.

Da im Zuge der Sanierung des Gebäudes auf dem Gelände des Steinhaus e. V. der einzige Skatepark der Stadt verschwand, nahmen wir die Dinge kurzerhand selbst in die Hand und entwickelten insbesondere für die Nischensportart Skateboarding ein neues Nutzungskonzept für das bis dato vergessenen Gelände am Rande der Seidau. Der sogenannte „Spot“ hat sich seitdem zu einem offenen und kreativen Ort entwickelt, der verschiedenste Sub- und Jugendkulturen, Sport- und Freizeitangebote in sich vereint.

Um einen eigenen Skatepark zu bauen wurden seitdem Tage und Wochen mit Zement anmischen, Wasser holen, mörteln und natürlich skaten verbracht, was unsere Identität im Bezug auf „die Dinge selbst in die Hand nehmen“ maßgeblich beeinflusst hat.

Im Jahr 2015 ist an diesem Ort auch die Idee entstanden, einen eigenen Verein zu gründen. Der Ort und der Gedanke eines eigenen Vereins zur Umsetzung uns wichtiger und notwendiger Ziele gehen seitdem Hand in Hand miteinander. Durch das Aufzeigen jugendkultureller Freizeitalternativen sind wir davon überzeugt, einen entscheidenden Beitrag für die Jugend in Bautzen und Umgebung zu leisten.

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